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Studie zu den Regulierungsfolgen für Vermögensverwalter

Die zunehmende Regulierungsdichte wird die Vermögensverwalter vor grosse Herausforderungen stellen. Noch herrscht grosse Unsicherheit, wie sich die Branche aufgrund von FIDLEG und FINIG entwickeln wird. Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, führt das Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) mit Unterstützung von UBS, BDO, REUSS PRIVATE sowie dem VQF eine Umfrage unter den direkt betroffenen Vermögensverwaltern durch.

Ziel der Studie ist es, der Branche und allen Stakeholdern, insbesondere auch der Politik und dem Regulator, einen ersten Anhaltspunkt zu geben, wie sich die aktuellen Regulierungsprojekte auf den Vermögensverwaltermarkt auswirken werden. Dazu werden die Vermögensverwalter zu ihrer Strategie im Umgang mit den aktuellen Regulierungsprojekten befragt.

Grosse Umwälzungen?

Die FIDLEG- und FINIG-Vorlagen trafen in der Vernehmlassung auf grosse Ablehnung. Beinahe alle Branchenvertreter waren der Meinung, dass mit dem vorliegenden Entwurf die Vermögensverwaltung weit über Gebühr reguliert wird. Nachdem einige „No-Gos“ wie der Prozesskostenfonds oder die Beweislastumkehr aus der Botschaft gestrichen wurden, hat der Widerstand ein wenig abgenommen.

Trotz der Verschlankung der Vorlagen wird von vielen Exponenten nach wie vor erwartet, dass FIDLEG die bereits anlaufende Konsolidierungswelle beschleunigen wird. Kleinere Vermögensverwalter würden die mit der Regulierung einhergehenden Aufwände nicht mehr tragen können und fusionieren, sich einem Netzwerk anschliessen oder ihr Geschäft verkaufen, so der Tenor. Erfahrungen aus Deutschland lassen darauf schliessen, dass diese Entwicklung tatsächlich eintreten könnte. Mit der Umfrage möchten wir diese und weitere Thesen überprüfen.

Sich mit der Zukunft auseinandersetzen

Nur wer sich damit auseinandersetzt, was seine Kunden in Zukunft beschäftigen wird, kann Produkte und Services entwickeln, die echten Mehrwert bieten. Reuss Private legt deshalb hohen Wert auf die Antizipation von Trends und Entwicklungen am Markt. Diese Erkenntnisse werden laufend ausgewertet und fliessen in die Dienstleistungs- und Produkteinnovation ein. In diesem Sinne haben wir uns entschieden, Teil dieses spannenden Projektes zu werden.

Werden sich die Vermögensverwalter zusammen- oder einem Netzwerken anschliessen? Werden sie ihre Aktivitäten auf einige wenige Märkte konzentrieren? Welche Unterstützung erwarten sie von den Depotbanken? Dies sind nur drei der Fragen, die wir versuchen, mit der Studie zu beantworten.

Datenschutz gewährleistet 

Die Antworten der Vermögensverwalter werden durch das IFZ ausgewertet, selbstverständlich haben die Partner keinen Zugriff auf die Daten. Es ist geplant, die Studie regelmässig zu wiederholen, um langfristige Trends zu entdecken. Gerne laden wir alle Vermögensverwalter ein, unter folgendem Link an der Umfrage teilzunehmen: Online-Umfrage. Die Beantwortung der Fragen dauert rund 15 Minuten.

15.01.2016